26.02.09 / Verfasser: Daniel Fürst
Als einer der weltweit größten Exportnationen treffen die negativen Auswirkungen der globalen Finanzkrise die deutsche Industrie überproportional. Darüber hinaus entwickelten sich die ursprünglich von den Kapitalmärkten ausgehenden Probleme zu einer handfesten Wirtschaftskrise, die nun auch den deutschen Mittelstand erreicht hat.
Ein gängiges Mittel, fehlenden Umsätzen zur Erhaltung der Profitabilität zu begegnen, stellen Kostensenkungen oder gar Kostensenkungsprogramme dar. Allerdings ist festzustellen, dass gerade in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten unüberlegte und emotional getriebene Entscheidungen getroffen werden. So können die Kürzung des Werbebudgets sehr schnell zu zusätzlichen negativen Effekten auf den Absatz führen oder reduzierte Entwicklungsaufwendungen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit gefährden.
Daher sollten Eingriffe in die Kostenstruktur nicht unbedacht und ohne Berücksichtigung der Zukunft durchgeführt werden. Kurzfristig notwendigen Einsparmaßnahmen sollte zudem im Rahmen eines integrierten Kostenmanagements mittelfristig die Optimierung der Prozesslandschaft als Mittel der Kostenreduzierung folgen. Langfristig stellen strukturelle Maßnahmen wie Kundenprofitabilitätsanalysen, Outsourcing oder innovative Preismodelle sicher, dass Sie und Ihr Unternehmen wesentlich gelassener der nächsten Krise entgegentreten können.
Wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung Ihrer unternehmerischen Aktivitäten.
Herr Daniel Fürst
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