18.05.09 / Verfasser: Daniel Fürst

Nicht nur in der Krise unabdingbar – Cash Management

Zahlungsunfähigkeit ist der Insolvenzantragsgrund Nummer eins. Gerade in Zeiten verschärfter Reporting- und Covenant-Anforderungen durch die Kreditinstitute ist das Management der betrieblichen Zahlungsströme von essentieller Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Die nachhaltige Sicherung der Liquidität - auch in schweren Zeiten - ist eine der zentralen Aufgaben der Unternehmensführung. Erfahrungsgemäß besteht in vielen Unternehmen eine bedrohliche Unkenntnis über aktuelle Cash-Positionen sowie deren zukünftige Entwicklung.

In einem ersten Schritt gilt es, eine belastbare Planung der betrieblichen Cash-Positionen für die bestehenden Prozesse und Erwartungen zu generieren. In einem zweiten Schritt können (müssen) Maßnahmen entwickelt werden, welche die kurz-, mittel- oder langfristige Cash-Situation optimieren. Die Reduzierung des Working Capital durch Bestandoptimierung oder Forderungsmanagement, Forfaitierung, Factoring oder Sale and Lease back sind nur ausgewählte Verfahren zur Erhöhung des Bestandes an liquiden Mitteln und somit der Verbesserung von Liquiditätskennzahlen.

Mit einem im Planungsprozess etablierten und nach außen hin kommunizierten Liquiditäts-Management dokumentiert das Unternehmen, dass es die finanziellen Auswirkungen seines wirtschaftlichen Handelns jederzeit unter Kontrolle hat. Ein drohender Liquiditätsengpass wird frühzeitig erkannt und kann mit den geeigneten Maßnahmen abgewendet werden.

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Herr Daniel Fürst
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